Der Königssee

Nach dem üppigen Essen beim Chinesen, zur Feier des 50 Geburtstages, machte ich mich am folgenden Tage auf, Bayern zu erkunden und die Grenzen meines Autos zu lernen. Ich fuhr zum Königssee. Es war ja keine Saison und so war nicht nur der Campingplatz fast leer sondern auch der Parkplatz offerierte mir eine Möglichkeit in unmittelbarer Nähe zum See zu parken.  Fast Menschenleer konnte ich eine kleine – große Tour am See entlang zum Malerwinkel und dann hoch zur Rabenwand laufen. Quer durch die Botanik lief ich dann zu den Seilbahnen an denen noch ein bisschen Schnee lag.

Die Wanderung tat gut und ich war angenehm erschöpft. Da der angrenzende Campingplatz offen stand und leer war, versuchte ich mir dort einen Platz zu suchen. Leider hat es in den letzten Wochen hier wohl so viel Niederschlag gegeben, so dass ich auf den Rasenflächen einzusinken drohte auch war keine Ent- oder Versorgung zu finden. Daher drehte ich dem Königssee und damit Berchtesgaden den Rücken und fuhr nach Bad Reichenhall.

Dort gibt es an der Rupertus Therme einen schönen Stellplatz.  Bei der vorgelagerten Tankstelle gab es den Schlüssel für die Stromsäule, also war erst mal laufen angesagt, schon wieder. GPS 47.733404, 12.873629 oder Google-Maps.

Etwas weiter Südöstlich gab es Aldi und Edeka, dass Abendessen war gerettet und für nen Bier war auch noch Platz im Rucksack. Da ich wie immer ein Fahrrad dabei habe, war der Weg zum Shoppen kurz. Ich gönne mir auch noch eine große Runde durch die Innenstadt von Bad Reichenhall und fuhr dann, müde, angenehm erschöpft und hungrig zurück. Es gab lecker Essen und Bier.

Innenstadt von Bad Reichenhall

Ich hatte Bier, ich hatte Strom im Hintergrund rauschte leise die Saalach vor sich hin die Heizung pustete warme Luft um die Füße. Zeit zum Bettgehen. Ich genoss den Abend und ging früh schlafen.

Gute Nacht Bad Reichenhall

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