Frankreich 2014 Teil 1 Kreisverkehre

Frankreich 2014 die Erste

Es kribbelte mir so unter den Fingern, unter den Füßen und am Hintern. Nach dem kurzen Abstecher in die Eifel und die Woche in Bayern, stand nun unsere erste große Tour auf dem Plan. Bei meinen vielen Recherchen auf Google-Maps habe ich einen Ort in Südfrankreich gefunden, der es Wert war angefahren zu werden.

Der, vermutlich inoffizielle, Stellplatz liegt direkt am Meer, nennt sich Plage Napoléon und liegt bei 13230 Port-Saint-Louis-du-Rhône. Also an der Rhône Mündung. Traumhaft.

Plage Napoléon bei 43°21’09.1″N 4°52’48.2″E

Entfernung rund 1200 Km. Ich startete dir Tour gegen Abend da meine Freundin noch arbeiten musste. Unser erster Halt war dann auch noch in Deutschland. Der Stellplatz Reisemobilpark Treviris in Trier kurz vor der Grenze zu Luxemburg . Ein riesen Parkplatz unmittelbar neben einen Kirmesplatz. Der Abend war gerettet. Wir liefen noch ein wenig an der Mosel auf und ab und gingen zeitig ins Bett.

Ich habe am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück in Luxemburg noch einmal für günstige 119,9 vollgetankt. Den 25 Liter Blechkanister hab ich auch noch vollgemacht. Dann ging es quer durch Luxemburg Richtung Metz. In Frankreich hatte ich die absolut bescheuerte Idee, mal Mautfrei zu fahren. Das habe ich auch bis zu Napoleon seinen Strand durchgezogen. Mache ich aber nie wieder. Alleine die Meldung vom Navi, „am Kreisverkehr…“. Gefühlt gibt es in Frankreich alle 500 Meter einen davon. Das was ich an Maut gespert habe, ging an Sprit und Verschleis für Bremsen und anfahren an den Kreisverkehren wieder drauf.

Kleine Pause mit essen

Hier machten wir eine kurze Pause, es gab ein typisches Camperessen, Spagetti.

Unsere zweite Nacht verbrachten wir in der Nähe von Bourg-en-Bresse auf einen kostenlosen Stellplatz. Es gab Wasser, eine Entsorgung aber keinen Strom. Gut den hab ich eh nicht benötigt. Meine Solarmodule taten, wozu sie auf dem Dache waren. Es ist Mai, wir hatten Sonne und ich bin den ganzen Tag Kreisverkehre gefahren. Da wir beide völlig müde waren, gab es auch nichts mehr für das wir Strom hätten gebrauchen können.

Gute Nacht.

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